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Wahlprogramm gesprochen und gelesen

So wie wir Menschen jeden Tag persönlich wachsen, so ist auch das Wahlprogramm für Plauen in den vergangenen Wochen und Monaten jeden Tag etwas mehr gewachsen - jetzt sogar hörbar.

DER WANDEL IN PLAUEN BEGINNT

MIT EINEM NEUEN STIL.

• Sicherheit • Interaktion • Lebensfreude •
• Vertrauen • Innovation • Ausdauer •

Für weitere Informationen klicken Sie sich gern durch mein Leitbild für das Plauen von morgen:

 

Gemeinsam für das Plauen von morgen.

Plauen sorgt für Vertrauen.

Die Stadtmacher Plauens.

Digitale Verwaltung und Virtuelles Rathaus.

Zusammenhalt über unsere Stadtgrenzen hinaus.

Eine starke und vielfältige Wirtschaft für Plauen

nachhaltige Wirtschaft.

Wirtschaftsförderung ist Chefinnensache.

Start-Ups und Gründer:innen unterstützen.

Initiativen, Fachkräfte anzulocken.

Gute Arbeitsplätze.

Flächendeckender Ausbau des Breitband-Internets.

Wirtschaftliche (über-)regionale Städtepartnerschaften

Bildung ist Zukunft.

Moderne Bildungsstandorte.

Integration beginnt schon in der Schule.

Umstrukturierung der Bildungslandschaft

Plauen ist und bleibt in Zukunft familienfreundlich!

Wir müssen Stadt auch mit Kinderaugen sehen.

Wir begleiten beim Erwachsenwerden.

Ausgezeichnete Kindertageseinrichtungen für Plauen.

Plauen steht Familien in allen Lebenslagen zur Seite.

Plauener Stadtfamilie.

Plauen baut aktiv Barrieren ab.

Gut gepflegt in Plauen.

Medizinische Versorgung sicherstellen.

In Plauen wohnt es sich gut.

Wenn ich an Plauen in 5 Jahren denke, sehe ich eine wachsende Stadt.

Sicherheit in der Stadt Plauen

Moderne Mobilität für Plauen

Plauen als Fahrradstadt

Kurze Wege in Plauen

Plauen setzt mutig auf E-Mobilität und umweltfreundliche Automobilität

Natürliches Plauen.

Wälder der Stadt

Touristenstadt Plauen.

Die Belebung der Innenstadt

Kultur und Gemeinschaft pulsiert in Plauen.

Plauen ist sportlich und setzt auf gesundheitliche Prävention.

Eine belebte Stadt kann niemals ohne Ehrenamt.

Eine starke Partnerin der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr.

Unsere Stadt gut und sicher durch die Pandemie bringen.

Öffentliches Leben während und trotz Corona ermöglichen.

Informationen und Pandemiepläne.

Gute Krisenkommunikation.

Und zu guter Letzt brauchen wir Ausdauer und finanziellen Rückhalt.

Gemeinsam für das Plauen von morgen.

Plauen liegt mir ungemein am Herzen, denn hier fühle ich mich zuhause. Als Oberbürgermeisterin übernehme ich jetzt Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt. Ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Plauen für uns alle ein lebenswertes Zuhause ist – jetzt und in der Zukunft. 

 

Ich werde eine verlässliche Ansprechpartnerin für alle Plauenerinnen und Plauener sein, denn Interaktion schreibe ich besonders groß. Mein Anliegen ist es, die Menschen zusammenbringen und die Verbindung zwischen den Menschen und ihrer Stadt Plauen stärken. Ich beteilige dabei die Bürgerinnen und Bürger aktiv an Entscheidungsprozessen. 

 

Plauen sorgt für Vertrauen.

 

Aus meiner Tätigkeit in drei verschiedenen Stadtverwaltungen weiß ich, dass ich durch Transparenz und Ehrlichkeit Vertrauen in die Stadt und Menschen bringe. Ich werde mit einem Leitbild unseren gemeinsamen Weg in die Zukunft zeichnen. Alle sollen wissen woran sie sind. Wir leben in einer zunehmend dynamischen Welt. Technologische Zyklen werden immer kürzer, unsere Lebensgewohnheiten und Bedürfnisse verändern sich rasant. Gefordert sind innovative Lösungen, die allen Beteiligten Wert schaffen. Mit unserem Plauener Leitbild stellen wir die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Hier definieren wir, wofür wir einstehen, wohin wir wollen und an welchen Werten und Prinzipien wir uns orientieren, um gemeinsam aktuelle und künftige Herausforderungen als Stadt und kommunale Familie zu meistern.

 

Die Stadtmacher Plauens.

Mit mir als Oberbürgermeisterin werden Sie bei der Gestaltung unserer Stadt aktiv mitmachen können. Sie sollen eine klare Stimme auch zwischen den Wahlterminen haben. Ich werde für die Stadt- und Ortsteile ein Stadtteilmanagement einrichten.Dazu gehören,wie bereits in den Ortschaften die gewählten Ortschaftsräte, auch Stadtteilbeiräte, die sich aus engagierten Einwohner:innen zusammensetzen und mit Kreativität und neuen Ideen ihre Stadtteile weiterbringen. Ich werde diese ebenso mit einem eigenen Budget ausstatten. Mit diesem Budget sollen kleine und so wichtige Projekte schnell und direkt vor Ort umgesetzt werden, ohne dass es einen großen manchmal schwerfälligen Verwaltungsapparat und viele Formulare braucht. Die Stadtteile werde ich mit Stadtplanungs- und Straßenbauexperten vernetzen. Es gibt in Sachsen bereits einige Wettbewerbe, bei dem sich Bürger:innen mit ihren Ideen einbrachten und diese dann gemeinsam mit den entsprechenden Profis weiterentwickelten. Ich finde dieses Konzept nachhaltigfür die Stiftung von Identität zu Plauen. Plauenerinnen und Plauener sollen Stadtmacher:innen werden. Es soll auch in regelmäßigen Abständen Einwohnerversammlungen in allen Stadtteilen geben, um direkt vor Ort mit den Einwohner:innen ins Gespräch zu aktuellen Vorhaben zu kommen.

Digitale Verwaltung und Virtuelles Rathaus.

Es soll dabei auch auf die digitale Beteiligung, wie digitale Sprechstunden und digitale Rückmeldungen gesetzt werden, damit sich so viele Menschen wie möglich an der Gestaltung des Stadtlebens beteiligen können. Plauen muss insgesamt digitaler werden: 

 

In den Schulen, in der Verwaltung, in der Kommunikation zwischen Politik und Gesellschaft sowie bei der Vernetzung der älteren Generation. Ich werde dabei Initiativen fördern, die unsere Seniorinnen und Senioren in die digitale Zukunft mitnehmen, das bestehende Netz der Wohngebietstreffs weiterentwickeln und mit Angeboten von Bildungsträgern, insbesondere der Volkshochschule ergänzen.Corona hat uns gezeigt, dass wir darauf Acht geben müssen, dass keiner beim digitalen Fortschritt zurückbleibt. 

 

Auch dürfen wir gerade bei der digitalen Beteiligung und dem virtuellen Rathaus nicht warten bis es eine entsprechende Förderung gibt. Der digitale Hausmeister wäre bereits im vergangenen Jahr von Nöten gewesen. In diesem wichtigen Bereich können wir nicht die Verantwortung nur auf das Land schieben, wir müssen als Vorreiter vorangehen. Mit einem eigenen kommunalen Digitalisierungsprogramm unterstütze ich unsere Schulen und Kitas konkret und schnell.

Ich trage dafür Sorge, dass Plauen Sie bei all Ihren Vorhaben unterstützt und die Rahmenbedingungen schafft, die Sie benötigen. Die Stadtverwaltung steht Ihnen transparent und offen zur Verfügung. 

Plauenerinnen und Plauener sollen sich mit ihren Ideen und Interessen in ihrer Stadt verwirklichen. Die Verwaltung und der Stadtrat sollen keine Gegner sein, sie sollen sich sinnvoll, zielorientiert und wertvoll ergänzen. 

 

Ich werde den

Zusammenhalt über unsere Stadtgrenzen hinaus

stärken. Ich werde eng mit unseren Partnern in der Region auf Augenhöhe zusammenarbeiten und hartnäckig für unsere Bedürfnisse einstehen. Ich werde aktiv interkommunal mit dem Vogtlandkreis, dem Freistaat, dem Bund, der Polizei, Behörden und all den Partnern kooperieren und diese in unsere Stadt einbinden, denn wir alle partizipieren voneinander und haben eine gesellschaftliche Verantwortung. 

Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis und den Städten und Gemeinden im Vogtland muss wesentlich besser funktionieren, wir wachsen nur gemeinsam, nicht gegeneinander. 

 

Eine starke und vielfältige Wirtschaft für Plauen.

 

Die Lage und gute Anbindung machenPlauen zu einem attraktiven Standort für verschiedenste Unternehmen. Dies gilt es zu nutzen. Flächen, die zur gewerblichen Nutzung zur Verfügung stehen, müssen entwickelt werden um dort die Ansiedlung von Gewerbe zu ermöglichen. Hierbei setzen wir auf Vielfalt und Nachhaltigkeitund die Beteiligung unserer Bürger:innen, um zukunftsfähig zu bleiben und als Stadt nicht von einzelnen Branchen abhängig zu sein. Ich werde bei der Ansiedlung und Entwicklung von Gewerbestandorten transparent und ehrlich mit den benachbarten Anliegern auf Augenhöhe in den Dialog treten. Die Fehlentwicklungen rund um das Gewerbe- und Industriegebiet Oberlosa haben gezeigt, dass es insbesondere auf das Mitnehmen und Einbinden der Betroffenen in den Prozess ankommt. Der Vorteil neuer industrieller und gewerblicher Ansiedlungen darf nicht zum Nachteil anderer werden. Alle Plauenerinnen und Plauener sollen davon profitieren. Daher werde ich auf der Basis eines kommunalen Gewerbeentwicklungskonzeptes die Gewerbeflächenerschließung vorantreiben und Unternehmen persönlich darin unterstützen, neue, vor allem gut bezahlte und anspruchsvolle Arbeitsplätze in Plauen zu schaffen. 

 

Eine funktionierende und innovative Wirtschaft ist Voraussetzung für unser lebenswertes Plauen. Mehr denn je gilt es jetzt, unsere Wirtschaft zu stärken und ihre Zukunftsfähigkeit zu erhalten.Als Oberbürgermeisterin sehe ich mich in der Pflicht auch für die kommende Generation ein lebenswertes Plauen zu hinterlassen und stehe deswegen besonders für eine 

nachhaltige Wirtschaft.

Was meine ich damit? Man hört Nachhaltigkeit in vielen Diskussionen als Schlagwort, oft ohne Erklärung, ich werde es anders machen. 

 

Nachhaltigkeit als Vorsatz bedeutet für mich, unsere Handlungen nach dem Prinzip aufzubauen, Ressourcen nur so zu nutzen, dass sie sich selbst regenerieren können. Wir müssen den Spagat schaffen, gleichzeitig konkurrenzfähig zu planen, aber unsere natürlichen Ressourcen zu schonen, Transportwege zu kürzen und gleichzeitig neue Technologien zu entwickeln. Das heißt, auch darauf zu achten, dass neuanzusiedelnde Unternehmen zukunftsweisend ökologisch und ressourcenschonend produzieren sowie langfristige Perspektiven bieten. 

 

Ich beobachte seit vielen Jahren, wie sich der Wirtschaftsstandort Plauen zwar verändert, jedoch an alten Prinzipien festgehalten wird. Ich will einen Strukturwandel einläuten und dabei in Vergessenheit geratene Stärken wieder hervorbringen und Neues wagen. 

Unsere Stadt steht für Tradition und Innovation zugleich, wir vereinbaren hier die Expertise aus fast 200 Jahren gelebter Industriegeschichte mit den Möglichkeiten kreativer junger Unternehmen, die leider noch zu oft im Hintergrund tätig und in der Welt bekannter sind als in unserer Stadt. Ich werde unsere Stadt mit einer klugen Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsstrategie weg vom Image des Billiglohnstandorts führen und den Einwohner:innen ihren Teil am Aufschwung zukommen lassen, dabei aber auch für faire Arbeitsbedingungen und attraktive Arbeitsplätze kämpfen. 

 

Ich werde für die Zukunftsfähigkeit der Plauener Wirtschafts- und Arbeitskraft produzierendes Gewerbe und Industrie mit einem offenen Umfeld aus Kultur- und Kreativwirtschaft zusammenführen. Ich schaffe eine attraktive „Macher“-Atmosphäre, mit Austausch, Vernetzung und Raum für Innovation.

Wirtschaftsförderung ist Chefinnensache.

 

Unseren Arbeitgebern und Partnern in der Wirtschaft und im Handel, im Handwerk, in der Gesundheitsfürsorge, in allen Branchen am Markt, gilt es deshalb besonders ein starker Rückhalt und guter Berater zu sein. 
Auch die Perspektiven der Beschäftigten und ihrer Interessensvertretungen selbst, werde ich dabei einbeziehen. Plauen wird aktiv mit einer präsenten und offensiven Wirtschaftsförderung Rahmenbedingungen schaffen, um gemeinsam zu wachsen. Die Wirtschaftsförderung wird Chefinnensache, der ich mich mit voller Kraft widmen werde. Hierbei werde ich mit einer starken Wirtschaftsförderungsgesellschaft gemeinsam mit dem Vogtlandkreis die Synergien überregionaler Bewerbung und schneller Anwerbung möglicher Investoren vorantreiben. Ich werde dafür sorgen, dass unsere vielfältige klein- und mittelständische Gewerbestruktur erhalten bleibt, zugleich aber konkrete Cluster wie die innovative Textilindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau und zukunftssichere IT-Dienstleister in Plauen angesiedelt und gestärkt werden. Wirtschaftsförderung muss die massiven Herausforderungen der uns bevorstehenden Transformation unserer Gesellschaft für die Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort handhabbar machen. Ihnen werde ich tatkräftig zur Seite stehen.

 

Dabei werde ich die Wirtschaftsförderung mit den Kompetenzen und Fachleuten der Stadtentwicklung zusammenführen, denn Wirtschaftsförderung ist Stadtentwicklung und Stadtentwicklung ist gleichzeitig Wirtschaftsförderung. Wir müssen hier gemeinsam denken und handeln.

 

Ich werde jungen Unternehmer:innen und kreativen Köpfen die Möglichkeit geben, sich in Plauen anzusiedeln und sie mit etablierten Größen zum gegenseitigen Vorteil besser vernetzen.

 

Start-Ups und Gründer:innen unterstützen.

Langfristig werde ich ein Gründerzentrum und Coworking-Space in Plauen etablieren. Plauen bietet mit seinen industriell-historisch wertvollen Orten großes Potential. Ich denke dabei an die Elsteraue, das Wilkehaus oder Flächen und Bereiche rund um den Unteren Bahnhof. Damit fördere ich junge Unternehmer:innen, biete ihnen Arbeitsräume und Vernetzungsmöglichkeiten und die Chance, mit ihren originellen Ideen in Plauen durchzustarten. 

Ich will vor allem auch für die kleinen Gewerbetreibenden, die Ein-Personen-Unternehmen, genau für die, die von früh bis spät alleine ihren Laden am Laufen halten eine immer ansprechbare Partnerinsein, die ihnen bei allen Belangen mit Rat und Tat zur Seite steht.

Ich werde dazu auf der Basis bestehender Initiativen ein Unternehmerfrühstück etablieren, bei dem sich die großen und ganz kleinen Unternehmen mit den Handels- und Handwerkskammern gemeinsam weiterentwickeln können und gleichzeitig Beratung für Marketing und Unternehmensstrategien erhalten. Gleichzeitig sollen sie über geeignete Formate ihr Unternehmen vorstellen können. Messen wie Schau auf Design müssen regelmäßig stattfinden.

Zu einer funktionierenden Stadt gehört seit dem Entstehen erster Ballungsräume das Handwerk. Es heißt oft, dass Handwerk einen goldenen Boden besitzt. Ich lege besonders großen Wert darauf, regionale Handwerksberufe und den Mittelstand zu fördern und ihnen den Rücken zu stärken. Euch Handwerker braucht es, dass eine Stadt leben und funktionieren kann. Ich wünsche mir wieder mehr Manufakturen und gemeinsame Handwerkerhöfe. Das gilt es bei der Stadt- und Wirtschaftsentwicklung zu planen und fördern.

Initiativen zum Fachkräfte locken.

In Plauen wird zu wenig ausgebildet. Fachkräfte werden jedoch in allen Bereichen immer mehr benötigt. Gerade unser tragender Mittelstand leidet unter zu wenig Arbeitskraft. Daher will ich in Zusammenarbeit mit Betrieben gemeinsame Initiativen für mehr Ausbildungsplätze und damit bessere Perspektiven für junge Leute vor Ort entwickeln. Zusammen mit den Nachbarkommunen und dem Landkreis werde ich auch überörtliche Ausbildungsoffensiven und Strategien gegen den Fachkräftemangel und für mehr Lehrstellen erarbeiten. Das Vogtland mit dem Oberzentrum Plauen soll hier ein Statement im südwestsächsischen Raum und Dreiländereck setzen.

 

Gute Arbeitsplätze

Plauen soll ein Standort für Arbeitgeber:innen werden, die ihre Beschäftigten gut bezahlen und ihnen attraktive Arbeitsbedingungen bieten. Gute Arbeitsplätze sollen ein ausschlaggebendes Merkmal bei der Neuansiedlung von Unternehmen werden. Miteiner liebenswerten Stadt, Planungssicherheit bei Bauvorhaben, zügigen und transparenten Verwaltungsentscheidungenverbunden mit einem innovativen Leerflächenmanagement, einer Neustrukturierung von Gewerbegebieten und einer guten Anbindung an Transportwege über Schiene und Straße bringen wir gute Arbeitgeber und gute Arbeit nach Plauen.Ich werde sicherstellen, dass keine Plauenerin und kein Plauener mehr fürchten muss, seinen Arbeitsplatz zu verlieren oder dem Arbeitsplatz hinterherziehen zu müssen, weil Unternehmen an andere Orte wechseln. Mit einem regionalen Bündnis für gute Arbeit und Fachkräftesicherung führe ich die bestehenden Instrumente (Fachkräfteallianzen, Förderprogramme des Bundes und Landes) zusammen, um im stetigen Dialog auf Branchenentwicklungen und die wirtschaftliche Lage der Unternehmen reagieren zu können. In dem Bündnis sollen Arbeitgeber, die Bundesagentur für Arbeit, das Jobcenter und die Partner der lokalen Fachkräfteallianzen mit mir gemeinsam Strategien entwickeln, um den Arbeits- und Wirtschaftsstandort Plauen attraktiver und konkurrenzfähig zu machen. Ich werde gemeinsam mit den Plauenerinnen und Plauenern die vielen negativen Erfahrungen seit der Wende 1990 aufarbeiten. Plauen hat wie kaum eine andere Stadt einen massiven industriellen Aderlass durchmachen müssen. Die 2020er Jahre müssen eine erneute Wende für Plauen bedeuten und hier will ich konkret anpacken. Gute Arbeitsplätze müssen in Plauen entstehen und nicht in weitentfernten Gewerbegebieten oder durch Pendeln in alle Regionen Deutschlands. Die bestehenden Initiativen, u.a. von der Industrie- und Handelskammer und anderen, haben viel mehr politische Aufmerksamkeit und konkrete Unterstützung verdient.

Flächendeckender Ausbau des Breitband-Internets.

Bei mittlerweile fast jedem Unternehmen gehört zu den wichtigsten Standortvoraussetzungen schnelles Internet. Es muss für Alle in unserer Stadt verfügbar sein. Dies gilt es ohne Wenn und Aber schnell voranzubringen. Hier setze ich auf eine angestimmte Kommunikation und zielgerichtete Vereinbarungen mit dem Vogtlandkreis.

Wirtschaftliche (über-)regionale Städtepartnerschaften

Für die mutigen Gründer, für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen auch in stürmischen Zeiten, für stets gerecht bezahlte Arbeit vor Ort, für kreativen und individuellen Einzelhandel ermögliche ich, dass sie mit Plauen immer einen Schritt voraus sind.

 

Ich werde eine wirtschaftliche Städtepartnerschaft mit anderen Städten ähnlicher Größe oder benachbarten Wirtschaftsregionen aufbauen, in der wir voneinander partizipieren.

 

Hof ist zum Beispiel längst eine Hochschulstadt, die auch vogtländische Studierende anzieht und dabei mit Projekten wie Hofspannung e.V. international auf sich aufmerksam macht. Ich akzeptiere nicht, dass wir in Konkurrenz zueinander treten oder gegenseitig junge, kreative Geister abwerben. Ich werde offene und konstruktive Gespräche führen, auch über die Landesgrenze hinaus zusammenarbeiten und die Weichen stellen, um in den nächsten Jahren nicht weiter hinter Großstädte zurückzufallen.

 

Hier liegen auch große Chancen für unsere wunderschöne Stadt, sich als Vorreiter zu etablieren. Wir haben die besten Voraussetzungen, Plauen zum Mittelpunkt neuer Ideen zu machen, wir liegen im Herzen des Vogtlandes, im Dreiländereck und bilden einen geografischen Drehpunkt für viele Verkehrswege. Ich stehe dafür, dass Plauen sich zu einem Zentrum entwickelt, in dem regionale Kräfte mit Global Playern zusammenkommen, das lokale Erzeuger und Produzenten stärker unterstützt und vermarktet.

 

Aktuell wachsen in und um Plauen Angebote, die regionale Unternehmenverbinden und transparente Handelsketten ohne lange Transportwege für den Konsumenten bieten. Ich bin der Meinung, dass es derartige Ideen zu stärken und auszubauen gilt, auch unter Mithilfe der Stadt. Dazu werde ich Programme ins Leben rufen, die unsere örtlichen Kreisläufe stärken und entstehenden Netzwerken Raum geben.

Bildung ist Zukunft.

Mir ist ein sicherer Bildungsstandort für alle Generationen wichtig, denn lernen stellt die Weichen für ein ganzes Leben und hört nie auf. Bildung ist individuell. Deshalb wird Plauen dafür Sorge tragen, dass beste Bildung für alle zugänglich ist, dass die Bildungsinfrastruktur erhalten, den aktuellen Bedürfnissen angepasst wird und sich für die digitale Zukunft fit macht.

 

Bildung in Plauen ist vielfältig, angefangen bei den Kindertagesstätten über Schulen, Berufsausbildung, Studium bis hin zu Kursen an der Volkshochschule.

 

Ziel ist es für alle einen wohnortnahen Bildungsort zur Verfügung zu stellen, nur so können Familien in ihrem Alltag entlastet werden.

Moderne Bildungsstandorte.

Schulbildung ist zwar Ländersache, aber die Stadt Plauen als Schulträgerin kann die Schulbildung in vielfältiger Weise unterstützen. Durch eine gute Ausstattung, schnelle Datennetze, professionelles Gebäudemanagement und motivierte Mitarbeiter:innen, die den Schulbetrieb unterstützen, werden die Schulleitungen von Nebenaufgaben entlastet und können sich auf das pädagogische Angebot konzentrieren. Unsere Schulgebäude und Außenanlagen müssen gepflegt und intakt sein sowie mit der Zeit gehen. Wir wollen moderne Fachräume und altersgerechte Klassenausstattungen für unsere Schulkinder. Besonders die Rückertschule gilt es in die Zukunft zu führen, da sie besonders von baulicher Vernachlässigung betroffen ist und sie in einem besonders abgehängten Stadtteil liegt.

 

Die Kooperation zwischen Schulen und Schulhorten soll eine partnerschaftliche sein. Den Schulleitungen soll für alle Belange, die die Zusammenarbeit mit der Stadt Plauen betreffen, ein einheitlicher Ansprechpartner zur Verfügung stehen, welcher kurzfristig und unkompliziert unterstützt. Ich werde mit Vernunft, Weitblick und vor allem schleunigst das digitale Bildungsangebot stärken und die entsprechende Infrastruktur herstellen. Wir dürfen die Schulen und Eltern damit nicht allein lassen.

 

Die Musikschule in Plauen mit ihren Orchestern ist für mich ein fester Bestandteil der Plauener Bildungslandschaft. Ich suche nach Lösungen und Mitteln, um die Gebühren zu reduzieren und mehr Interessierten die Möglichkeit geben, sich musikalisch zu bilden.

Integration beginnt schon in der Schule.

Die Integration von Kindern mit nicht deutscher Muttersprache ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. In diesem Sinne wirke ich darauf hin, dass der Anteil von Kindern die nicht Deutsch als Muttersprache haben in allen Schulen im Stadtgebiet ungefähr gleich ist.

 

Konkret heißt das für mich, alle Schulstandorte beizubehalten, Gemeinschaftsschulen einzurichten, eine Oberschule mit Sportprofil zu etablieren und vor allem den erheblichen Sanierungsstau abzuarbeiten. Auch könnte ich mir Schulen mit einem künstlerischen oder naturwissenschaftlichen Profil für Plauen sehr gut vorstellen.

 

Schulen und Kindergärten sollen bei Projekten, die Umwelt- und Klimaschutz oder Demokratiebildung zum Thema haben, besonders unterstützt werden, um ein Umdenken anzuschieben.

 

Mit mir als Oberbürgermeisterin wird sich unsere Stadt um die

Umstrukturierung der Bildungslandschaft

bemühen und sich zum einen für ein kostenfreies Vorschuljahr sowie leistbare Elternbeiträge für Krippe und KITA stark machen. Ich werde Allianzen über die Stadtgrenzen hinaus schließen und konsequent bei Land und Bund eine einheitliche Lösung dafür fordern. Der städtische Haushalt darf nicht den Preis für das Bildungsangebot für unsere Kleinsten vorgeben.

 

Ich werde zum anderen versuchen, die Berufsakademie überregional zu etablieren und dabei auf Bildungswege in Medizin, Pflege und Digitalisierung setzen. Ich ziele auf einen Hochschulstandort in Plauen ab und unterstütze mit aller Kraft unsere Berufsakademie auf diesem Weg.

 

Ich setze mich außerdem aktiv dafür ein, überregionale Forschungsinstitute oder Außenstellen anderer Universitäten anzusiedeln, um den Studierenden oder Auszubildenden die Möglichkeit zu geben, sich bereits vor ihrem Berufseinstieg mit Unternehmen zu verknüpfen. Dabei schaue ich auf die Stadt Dresden und die Technische Universität dort, die zweifellos Vorbild sind. Diese kooperieren seit Jahren mit Unternehmen aller Branchen vor Ort, um die Attraktivität des Standortes zu erhöhen, was zu einer sehr positiven Entwicklung der Studierendenzahlen führte.

 

Es mag ambitioniert sein, diesen Weg einzuschlagen, aber ich bringe unsere Stadt nach vorn. Dafür braucht es Mut, Entschlossenheit, Willensstärke und große Ambitionen, für Plauen, für Sie.

Plauen ist und bleibt in Zukunft familienfreundlich!

Das werde ich in Zukunft mit einem Qualitätssiegel zeigen. Mit dem Zertifikat „Familiengerechte Kommune“ des Vereins Familiengerechte Kommune e. V. werde ich ein deutliches Zeichen setzen, dass die Investition in unsere Familien und Angebote für alle Generationen die beste Anlage ist. Gleichzeitig sollen auch Arbeitgeber:innen ausgezeichnet werden, die sich für Familienfreundlichkeit besonders engagieren. Dies wird unser Aushängeschild. Die Verwaltung sowie die städtischen Eigenbetriebe und Beteiligungsunternehmen werden mit mir als Oberbürgermeisterin als Vorbild vorangehen.

 

Kinder und Jugendliche sollen in Plauen in einem gesunden Umfeld aufwachsen, sich bei uns wohlfühlen und in die Gestaltung ihrer Stadt einbezogen werden.

Wir müssen Stadt auch mit Kinderaugen sehen.

Dazu gehört, dass Barrieren für die Kleinsten abgebaut werden und in jedem Stadtquartier gut erhaltene und gepflegte Spielplätze für Kinder zur Verfügung stehen. Damit fördern wir das gemeinsame Spielen, Sozialkontakte und Selbstständigkeit. Mit Plauen sind die Kleinen ganz groß.

Wir begleiten beim Erwachsenwerden.

Ich werde einen Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt Plauen etablieren und das Jugendparlament wiederaufbauen oder die Jugendlichen bei ihren Initiativen unterstützen. Dem Jugendparlament wird mehr Entscheidungsspielraum eingeräumt werden und eng und auf Augenhöhe mit dem Stadtrat zusammenarbeiten. Dadurch können junge Menschen wieder stärker für dieses Ehrenamt gewonnen werden.

Die Jugendlichen und Heranwachsenden sollen ebenfalls zentrale Orte haben, an denen wir sie als Stadtgesellschaft beim Erwachsenwerden begleiten. Es müssen Jugendclubs gestärkt werden, sie sollen in allen Teilen der Stadt verfügbar sein und vor allem selbstbestimmt von den Jugendlichen und gemeinsam mit der Jugendsozialarbeit gestaltet werden. Auch braucht es Freizeitorte, an denen die jungen Menschen sich konfliktfrei treffen können und durch gute Jugendarbeit ergänzt werden. Hier setze ich auf den Dialog mit der Nachbarschaft und klare Vereinbarungen. 

Ich wünsche mir für die Entwicklung unserer Stadt den Erhalt und den Ausbau von Skateparks, die nicht nur Jugendliche und junge Erwachsene anziehen, sondern auch als urbane Kunstwerke betrachtet werden können. Es gibt in einigen Großstädten mittlerweile so genannte Graffitiwände, wo sich Künstlerinnen und Künstler für eine begrenzte Zeit straffrei ausleben können, bevor ihre Werke wieder übermalt werden, diese Plätze führten dort stets zu einem Rückgang der Sachbeschädigungen durch Graffiti und würden auch in Plauen das Stadtbild sinnvoll erweitern.

Wie wäre es, wenn wir neben dem Skate- und Bike Areal am Elsterufer, das zusammen mit dem Trägerverein weiterentwickelt werden sollte, um es auch für Wettkämpfe und alle Jahreszeiten nutzbar zu machen, auch einen Pumptrack  in der Stadt etablieren, auf dem alle Generation mit Fahrrad, Roller und Inlineskates rollen können. Solche Orte sind Begegnungsorte und Anlaufpunkte für alle Einwohner:innen jeden Alters.

 

Ausgezeichnete Kindertageseinrichtungen für Plauen.

 

Die Kinderkrippen und -tagesstätten müssen erhalten bleiben und bedarfsgerecht ausgestaltet werden.Die Plauener Erzieherinnen und Erzieher werden dabei mit Anerkennung und guten Arbeitsbedingungen ausgestattet, denn die Zufriedenheit unseres Erziehungspersonals spiegelt sich in der Qualität der Erziehung unserer Kinder. Ich sorge als Oberbürgermeisterin dafür, dass die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern von uns selbst gemacht wird. Das sorgt zum einen für eine wirtschaftliche Finanzierung der Ausbildung und sichert uns zugleich sehr gut ausgebildeten Nachwuchs.

 

Die Öffnungszeiten der Kindergärten werden wir endlich an die Lebensrealitäten der Plauenerinnen und Plauener anpassen und flexibler gestalten, die Obergrenze der Stundenanzahl soll erhöht werden können. Das wird ein nicht einfacher Weg, diesen es sich jedoch mit jedem einzelnen Schritt zu gehen lohnt.

 

Die KITA-Häuser werden modern in die Zukunft gebaut. Notwendige Renovierungs- und Sanierungsarbeiten sollen nicht hinter Großprojekten zurückstecken müssen. Die Prioritäten der städtischen Investitionen müssen auf den Bildungseinrichtungen der Stadt bleiben, insbesondere wenn die finanziellen Mittel knapper werden.

Plauen steht Familien in allen Lebenslagen zur Seite.

Es braucht ein Familienbüro, in denen die Familien Hilfe in allen Lebenslagen bekommen können, sei es beim Ausfüllen von Anträgen, Terminvereinbarungen mit Behörden und Ärzten oder Auskunft über Einrichtungen, die die Familien bei ihren kleinen und großen Problemen unterstützen.

Plauener Stadtfamilie.

Solch eine Anlaufstelle unterstützt auch Alleinstehenden Hilfe zu erhalten. Es soll Treffpunkte für Menschen aller Generationen geben, sozusagen gemeinsame Wohnzimmer, wo man das Zusammensein leben kann und von der Anonymität weggeht. Mit einer Stadt-App kann Nachbarschaftshilfe direkt und für alle Generationen vermittelt werden. Niemand muss einsam und auf sich gestellt sein, denn wir sind eine Stadtfamilie.

Plauen baut aktiv Barrieren ab.

Alle Generationen mitzunehmen bedeutet auch Barrierefreiheit, die bei allen Plänen der Stadt mitgedacht werden muss, für die älteren Generationen, aber auch für die Menschen in der Stadt, die behindert werden. Ich berücksichtige dabei diese Personengruppen besonders. Plauen ist für alle gemacht. Das ist insbesondere bei öffentlichen Gebäuden unbedingt zu berücksichtigen. Es braucht ausreichend behinderten- und generationengerechte Ausgestaltung, Hilfen für blinde und gehörlose Menschen genauso wie freies WLAN für alle in unserer Innenstadt, aber auch an anderen „Hotspots“, an denen Menschen zusammenkommen, wie Kultur- und Sportzentren, um niemanden zurückzulassen.

Gut gepflegt in Plauen.

Wir brauchen ausreichend Pflegekapazitäten und ambulante Angebote. Mein Ziel ist, dass ältere Menschen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können. Dafür sind seniorengerechte Wohnungen, betreute Wohnangebote und Senioren-WGs in allen Stadtteilen erforderlich.

 

Ebenso muss ausreichendes Pflegepersonal zur Verfügung gestellt werden, weshalb ich ähnlich wie bei der Ausbildung der Erzieher:innen auf eine besondere Ausbildungs- und Werbestrategie in Plauen für künftige Pflegekräfte setze.

Medizinische Versorgung sicherstellen.

Zu einer lebenswerten und pulsierenden Stadt gehören ausreichende Gesundheitsvorsorgemöglichkeiten. Deshalb muss die medizinische Versorgung unbedingt und beständig gesichert sein. Versorgungslücken müssen wieder geschlossen werden. Ich wünsche mir, dass Plauenerinnen und Plauener nicht weit fahren, keine langen Wartezeiten aushalten müssen und jederzeit medizinische Ansprechpartner:innen erreichen. Insbesondere müssen wir uns weiter um die Ansiedlung von Haus- und Fachärzt:innen vor Ort bemühen.

 

Dazu sollten wir in Zukunft auch im engen Kontakt mit medizinischen Fakultäten in ganz Deutschland stehen und eine spezielle Werbekampagne überregional schalten. Ich werde ein Ärzte-Dating umsetzen.

 

Nach einigen Gesprächen mit Ärzten wurde mir klar, über eine Ansiedelung entscheidet vor allem das Angebot: interessanter Wohnraum, gute Kinderbetreuung sowie Bildung, tolles und vielfältiges Kulturangebot, Gastronomie- und Shoppingerlebnis, Freizeitmöglichkeiten im Grünen und eine freundliche Stadtgesellschaft.

 

Das bieten wir in Plauen und das gilt es attraktiv zu vermarkten.

In Plauen wohnt es sich gut.

Plauen ist durch seine Lage und die grüne Umgebung ein toller Wohnort. Genügend und bezahlbaren Wohnraum für alle Lebenslagen bieten wir. Dabei werde ich auf vielfältige und gemischte Quartiere setzen und Wohnraum klima- und ressourcenbewusst entwickeln.

 

Hier sollen verschiedene Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen Tür an Tür leben. Das sorgt für lebendige Wohnviertel und ein gutes soziales Miteinander. Mit einer sozialen und gesellschaftlichen Stadtentwicklung soll Monokulturen und einseitigen benachteiligten Wohnvierteln entgegengewirkt werden.

 

Um für alle Bedürfnisse den richtigen Wohnraum vorhalten zu können, müssen wir die Entwicklung von Baugebieten und Einzelgrundstücken sowie die innerstädtische Lückenbebauung anstoßen. Daher werde ich auch verstärkt mit unseren zuverlässigen Wohnungsunternehmen, der Wohnungsgesellschaft Plauen und der Wohnungsgenossenschaft Plauen zusammenarbeiten, um auch Einfamilienhäuser zur Miete als weiteres Wohnungsportfolio zu etablieren. Darüber hinaus gilt es um Investoren zu werben, die innovative Wohnprojekte nach Plauen bringen.

Wenn ich an Plauen in 5 Jahren denke, sehe ich eine wachsende Stadt,

die nicht nur eine gute Lebensqualität und Fortschritt bietet, sondern auch alte Substanz bewahrt und mit neuen Baustoffen umweltfreundlich, energetisch und nachhaltig verbindet. Wohnungspolitik bedeutet nicht nur, neuen Wohnraum zu schaffen, sondern auch vorhandene Immobilien sinnvoll zu nutzen und wiederzubeleben oder Flächen so zu strukturieren, dass neuer Freiraum entsteht. Ich werde brachliegende Flächen entwickeln, um gemeinschaftlich nutzbare Gärten und Grünanlagen zu errichten. Weiterhin sind Fassaden und Dächer öffentlicher Gebäude aber auch von Gewerbebetrieben nach Möglichkeit zu begrünen und insektenfreundlich zu gestalten.

 

Ich bedauere es, dass ehemalige Produktionsstätten, in denen nicht wenige von uns ihrer Arbeit nachgingen, heute leer stehen oder verfallen. Ich werde dafür sorgen, dass es in unserer Stadt ein effektives Leerflächenmanagement gibt, dass die Neustrukturierung von Gewerbegebieten ermöglicht und gleichzeitig die Attraktivität der Stadt steigert. Zu meinem Maßnahmenpaket gehört dabei auch Entscheidungen, die das Baurecht betreffen zügig und transparent fällen zu lassen, um allen potentiellen Bauherren Planungssicherheit zu geben.

 

Während ältere Menschen oftmals keine geeignete zentrale Wohnung finden, suchen junge Paare und Familien verzweifelt nach einer Immobilie zum Kauf. Hier soll durch die Stadt Plauen vermittelt werden, dass diese Interessen zueinander finden und sozusagen ein Tausch zwischen „Alt und Jung“ passieren kann.

 

Ich werde ein Plauen gestalten, das attraktive Plätze zum Verweilen und Wege zum Spazieren bietet. Daher sollen diese über innovative Ausstattungsmerkmale, wie zum Beispiel Solarsitzbänke und öffentliche Papierkörbe mit Mülltrennungsfunktion verfügen. Auch werde ich bei der weiteren Sanierung und den Stadtumbau auf Grün- und innerstädtische Wasserflächen sowie schattenspendende Bäume und Bewegungsflächen Wert legen. Unsere grüne Umgebung und den vorhandenen Baumbestand gilt es zu schützen.

 

Um eine umweltfreundliche und gesunde Umgebung zu schaffen, werde ich mich für die Vermeidung von Müll einsetzen. Ich strebe ein städtisches Bekenntnis und Ziel zur Vermeidung von Müll an und werde dabei aktiv unterstützen. Außerdem müssen wir uns stärker gegen die illegale Entsorgung einsetzen. Hier kann zum Beispiel ein breites Netz an Papierkörben und Mülltrennung, Entsorgungsstationen sowie eine Melde-App helfen, vermüllte Plätze von Anfang an zu vermeiden.

 

Aufgrund meiner langjährigen Mitarbeit im Plauener Ordnungsamt ist mir die

Sicherheit in der Stadt Plauen

natürlich ein wichtiges Anliegen. Ich werde die Regeln unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens konsequent ausgestalten und Möglichkeiten schaffen, dass alle am gemeinsamen Leben teilhaben. Es geht um aktive Unterstützung der Plauenerinnen und Plauener für ein gutes und respektvolles Zusammenleben sowie um klare Kante zeigen, wenn Regeln gebrochen werden. 

 

Plauen soll deshalb nicht als Stadt mit der höchsten Blitzerdichte oder Knöllchenhochburg bekannt sein, sondern für sein service- und bürgerorientiertes Ordnungsamt.

 

Dabei lege ich besonderes Augenmerk auf Prävention, um Kriminalität zu verhindern, bevor sie überhaupt geschieht. Meine Arbeit von Beginn an im Netzwerk „Allianz Sichere Sächsische Kommunen – ASSKomm“ des Innenministeriums und meine guten Kontakte zum Landespräventionsrat Sachsens unterstützen und bestärken mich bei der Investition in Prävention.

 

Die Verdrängung von bestimmten Personengruppen, wie sie beispielsweise mit einer Alkoholverbotszone stattfindet, löst das Problem nicht, sondern verlagert es nur an andere Orte und schafft neue Tatgelegenheiten. Eine solche Symptompolitik bringt nachweislich keine Erfolge und wird es mit mir nicht geben. Ich werde diesen Menschen einen Ort geben, an dem sie sich trotzdem treffen können, Hilfen und die Chance erhalten, Verantwortung zu übernehmen. Diese Orte können selbst sauber gehalten werden. Diese Modelle sind übrigens sehr erfolgreich in anderen europäischen Großstädten. Ich habe mir selbst ein Bild in Innsbruck oder Lienz gemacht und stehe mit den zuständigen Behörden dort über ein Münchener Präventionsnetz in guten Kontakt. Diese Räumlichkeiten haben bewirkt, dass die Probleme mit Alkoholkonsum im öffentlichen Raum deutlich zurückgegangen sind und führten nachhaltig zur Befriedung der Innenstadt.

 

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten sind konsequent zu verfolgen und schnell zu ahnden. Dafür braucht es ein gut ausgestattetes und handlungsfähiges Ordnungsamt, das jederzeit als zuverlässiger, kooperativer und kommunikativer Partner vor Ort ist. Allein die Präsenz von Gemeindlichen Vollzugsbediensteten führt zu weniger auffälligem Verhalten.

 

Um dies zu gewährleisten werde ich mit meinen Kontakten in die Sächsische Polizei eine Ortspolizeibehörde etablieren, die mit dem Polizeirevier in Plauen effizient und auf Augenhöhe zusammenarbeitet. Es soll die Möglichkeit geben, dass regelmäßige Sicherheitsrunden stattfinden und auf entstehende Brennpunkte sofort durch geeignete, individuelle und abgestimmte Maßnahmen reagiert wird. Wir verstehen uns dabei als Partner und nicht als Gegner. Im weiteren Zusammenspiel mit der Justiz setze ich mich für schnelle Verfahren und Täterresozialisierung ein. Dabei kann die Stadt gerade bei der Abgeltung von Jugendstrafen unterstützen. Ich werde mit den Justizbehörden eine Allianz eingehen, dass junge Menschen die Chance erhalten ihr Fehlverhalten durch gemeinnützige Arbeit in der Stadt Plauen wieder gut zu machen. Ich denke dabei an die Beseitigung von Graffiti, Müll einsammeln, säubern von öffentlichen Flächen, usw.

 

Ich werde auch das Revier und die Polizeidirektion unterstützen, einen guten Polizeistandort in Plauen zu festigen. Durch eine Kooperationsvereinbarung vor allem im Bereich Ausbildung und gemeinsamer Fallbearbeitung können wir als Vorbild im Vogtland die Polizei- und Sicherheitsarbeit auf ein neues Niveau heben. So begegnen wir originell dem Stellendefizit im öffentlichen Dienst.

 

Sicherheit muss es für alle Menschen der Stadt geben, egal wo sie herkommen, wie sie aussehen oder welche Sprache sie sprechen. Plauen ist eine bunte Stadt mit tollen verschiedenen Menschen. Aus diesem Grund setze ich mich für ein intensives Programm gegen Rechtsextremismus in Plauen ein. Als Oberbürgermeisterin stehe ich konsequent gegen jegliche Art von menschenverachtendem, rassistischem, antisemitischem und faschistischem Gedankengut ein.

Moderne Mobilität für Plauen.

Eine nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet mit mir als Oberbürgermeisterin neben einem zukunftsweisenden Stadtentwicklungskonzept auch die Erstellung eines Mobilitätskonzepts, das alle Verkehrsteilnehmer sicher und gleichberechtigt in die Zukunft mitnimmt.

 

Dazu gehört insbesondere ein klares Bekenntnis zur Plauener Straßenbahn, die seit über 100 Jahren für Elektromobilität in unserer Stadt steht und wie der gesamte ÖPNV Plauens gestärkt werden muss.

 

Der öffentliche Personen- und Nahverkehr muss in Plauen auch eine echte Alternative für das Auto werden. Deshalb braucht es gute Anbindungen und Taktungen in der Stadt sowie in das Umland. Der ÖPNV soll geprägt sein von guten Preisen und einem bedarfsgerechten flächendeckenden Angebot. Dafür trete ich in den Dialog mit den Verkehrsverbünden.

 

Ich möchte, dass junge Menschen auch nach einer Party oder Veranstaltung in der Nacht sicher nach Hause kommen, zum Beispiel mit einer „Gute-Nacht-Linie“ oder dass älteren Menschen die Möglichkeit offensteht, die letzten Meter von der Haltestelle bequem zur Wohnung zu gelangen. Dafür werde ich ein Ruf-Sammel-Taxi organisieren und fördern.

 

Die Anbindung Plauens über die Schiene muss sich weiter verbessern und das nicht nur für die Logistik, sondern auch für die Menschen, die hier leben. Neben der Elektrifizierung setze ich mich aktiv bei Bund und Land für eine S-Bahn-Verbindung nach Leipzig und den Flughafen Halle-Leipzig ein. Damit geben wir den Großstädtern die Möglichkeit bei uns zur Arbeit zu pendeln und andersherum. Von Plauen sollen Orte in aller Welt schnell und barrierearm erreichbar sein.

Plauen als Fahrradstadt.

Das Radwegenetz ist mir als Oberbürgermeisterin ein wichtiges Anliegen, denn mit der immer größer werdenden Anzahl von E-Bikes sind die Höhenunterschiede Plauens keine Hindernisse mehr.

 

Ich werde mit einem intelligenten Radwegekonzept dafür Sorge tragen, dass es gut erkennbare und durchgängige Radwege in Plauen gibt, die auch an Überlandradwege anschließen. Fahrradfahrern soll mehr Sicherheit im Straßenverkehr eingeräumt werden zum Beispiel durch fahrradfreundliche Ampelschaltungen oder markant markierte Fahrradwege über Kreuzungen.

 

Um das Fahrrad in allen Lebenslagen, insbesondere auch für Besorgungen und die Wege zur Arbeit zu nutzen, werde ich sichere Abstellorte für Fahrräder errichten. Es sollen über das gesamte Stadtgebiet verteilt, hauptsächlich auch in der Nähe von Einkaufsmärkten, abschließbare Fahrradboxen entstehen. Hier werde ich Kooperationen mit den jeweiligen Grundstückseigentümern oder Gewerbetreibenden eingehen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Kurze Wege in Plauen.

 

Plauen kann mit seinen kurzen Wegen fußgängerfreundliche Stadt sein. Das werde ich fördern, denn zu Fuß-Gehen ist für uns und unsere Umwelt gesund.

Ich werde sichere Wege für alle Generationen schaffen und dafür sorgen, dass Menschen nicht behindert werden. Es soll mehr Querungshilfen geben, Vorrang an Kreuzungen und gut ausgeleuchtete sowie instandgehaltene Fußwege. Dabei kann gerade bei der Straßenbeleuchtung auf die neuen digitalen Lösungen gesetzt werden, sodass Straßenlampen per App bedarfsgerecht angeschaltet werden.

Plauen setzt mutig auf E-Mobilität und umweltfreundliche Automobilität.

Die wachsende Zahl an E-Fahrrädern erfordert genau wie die stetig steigende Zahl an Elektro- und Hybridfahrzeugen ein dichtes Netz an Ladestationen. Ich habe durch meinen Beruf bereits Erfahrungen mit den Hürden für den Ausbau in der Ladeinfrastruktur gemacht und werde diese Herausforderung auch in Plauen angehen. Nur wenn wir gemeinsam mit den Stadtwerken und anderen Energieversorgern bedarfsgerechte Konzepte erarbeiten, um genügend Strom bereitzustellen und sich dieser auch aus nachwachsenden Rohstoffen speist, kann die Trendwende zu E-Mobilität gelingen. Darüber hinaus werde ich weitere Entwicklungen hinsichtlich anderer Antriebe im Blick haben. Wir werden als Verwaltung unsere Plauenerinnen und Plauener rege bei der Trendwende in der Automobilität unterstützen.

 

Natürliches Plauen.

 

Ich werde auch die Natur unserer Umgebung erlebbar machen und dafür mit bestehenden Einrichtungen, wie dem Pfaffengut oder der Falknerei Hermann zusammenarbeiten und sie auf ihrem Weg, Naturbewusstsein zu vermitteln, begleiten. Wir können damit nicht nur Bildungsangebote bereitstellen, sondern auch den Tourismus in unserer Region ankurbeln.

 

Es gibt auch spannende Ideen, wie zum Beispiel die Errichtung eines Baumwipfelpfads, der uns im Umkreis einiger hundert Kilometer mit einem Alleinstellungsmerkmal versehen würde, die wir prüfen sollten und gegebenenfalls als Stadt anschieben könnten.

 

Ich selbst war oft in den

 

Wäldern der Stadt

 

unterwegs und werde sie für künftige Generationen erhalten und sie als Naherholungsgebiete bewahren. Dafür werde ich mit den Forstbetrieben zusammenarbeiten und die aktuellen Bestände überprüfen, um gegebenenfalls den Waldumbau hin zu einem natürlichen, einheimischen Mischwald weiter anzuschieben. Wir haben die Aufgabe, den städtischen Wald zu pflegen und vor Schäden durch Stürme, Dürren oder Borkenkäfer zu schützen.

 

Ökologisches und wirtschaftliches Denken sind dabei keine Gegensätze, sondern ergänzen sich. Nur ein zukunftsfähiger und gesunder Mischwald kann mit den aktuellen Herausforderungen umgehen und auch in Zukunft noch gewinnbringend durchforstet werden. Bei Holzeinschlägen werde ich feinfühlig vorgehen und hocheffiziente Maschinen, gleichzeitig aber auch traditionelle Techniken, wie das Pferderücken, einsetzten lassen, um gleichzeitig wirtschaftlich aber auch umweltbewusst und nachhaltig zu arbeiten.

 

Touristenstadt Plauen.

 

Plauen soll mit seinen attraktiven innerstädtischen Tourismuszielen den Gästen unserer Stadt ein Zuhause-Gefühl bieten. Dies gilt es hervorzuheben, denn uns zeichnet Gastfreundschaft aus. Die gemeinsame touristische Vermarktung Plauens mit dem gesamten Vogtland ist mein Ziel, sodass Urlauber und Tagesgäste in Vielzahl zu uns kommen und mit einem positiv gestimmten Eindruck zurückfahren. Daraus entstehen Empfehlungen, die uns zu überregionaler Bekanntheit verhelfen werden. Dafür braucht es insbesondere ausreichend gastronomisches und Beherbergungsangebot.

 

Die Belebung der Innenstadt.

 

Um unser Stadtzentrum, das Herz Plauens in Zukunft mehr zu beleben, werde ich die verschiedenen Akteure – Gastronomie, Einzelhandel, Gewerbe und Kulturschaffende – bei einem regelmäßigen Format an einen Tisch bringen und gemeinsame Pläne und Absprachen für ein lebendiges Zentrum zu schmieden. Ich helfe, dass diese Player ihre Verantwortung wahrnehmen können.

 

In den Innenstädten weltweit passiert ein Wandel, der, wenn wir nicht anpacken, dazu führt, dass unsere gewohnten Innenstädte und Einkaufsstraßen aussterben. Der Umbruch gerade im Einzelhandel ist da und wird durch Corona noch schneller vorangetrieben. Es müssen Anreize geschaffen werden, dass Menschen nicht nur vom Sofa aus shoppen.

 

Ich werde gerade die Plauener Einzelhändlerinnen und Einzelhändler sicher in die neue Zukunft des Handels begleiten und ihnen als Stadt Möglichkeiten bieten, ihr Sortiment auch online zu präsentieren und zu verkaufen und gleichzeitig noch einen Laden in der Innenstadt zu öffnen. Dafür stellt die Stadt Plauen einen digitalen Marktplatz zur Verfügung. Gleichzeitig sollen leerstehende Flächen den Einzelhändler:innen als Lagerkapazitäten für einen lokalen Onlinehandel zur Verfügung gestellt werden.

 

Mit der sicheren Verbindung von Einzelhandel, Gastronomie, Tourismus, Gewerbe und Kultur bauen wir Konzepte für die Belebung unserer Innenstadt. Es soll ein ganzheitliches Erlebnis sein in das Zentrum von Plauen zu kommen. Dabei reicht es nicht aus, dass regelmäßige Feste stattfinden. Für Kontinuität und Stabilität braucht es eine aktive Innenstadtszene und vor allem auch Aufenthaltsqualität.

 

Dabei gilt es, Leerstand vorzubeugen. Dies kann durch eine gute Nachfolgevermittlung oder kreative Lösungen, wie ein Pop-up-Store-Konzept geschehen. Wichtig ist mir auch, dass Wohnen und Gewerbe wieder unter einem Dach möglich werden.

 

Kultur und Gemeinschaft pulsieren in Plauen.

 

Das Erleben gemeinsamer Momente, der Besuch kreativer Orte, das Bewahren von Kultur und Gemeinschaft, sportliche Bewegung und Zusammenschluss in Vereinen, ehrenamtliches Engagement, Reisen und Tourismus stärken unsere Lebensfreude und das Zuhausegefühl. Plauen hat hier richtig Vielfältiges und Buntes zu bieten. Doch noch zu oft werkeln und wirken Einige im Versteckten und kämpfen für sich allein ums Überleben.

 

Dieses Jahr ist für alle kulturellen Einrichtungen, Vereine, Ehrenamtler:innen und all die anderen, die Lebensfreude zu uns bringen, im Zuge der Corona Situation besonders herausfordernd und belastend. Durch geschlossene Häuser, sowie Wegfall von Veranstaltungen konnten kaum finanzielle Mittel erwirtschaftet werden konnten. Es gilt mit Ihnen anzupacken, Plauens Kultur- und Lebensorte zu nutzen, zu pflegen und sich herauszuputzen. Es geht darum, dass wir uns unter die Arme greifen und gegenseitig unterstützen.

 

Ich werde Sie sichtbar machen und vernünftig in unsere Lebensfreude investieren. Konkret muss das Theater erhalten bleiben. Hier trägt die Stadt eine besondere Verantwortung und es muss die Ausfinanzierung und die tarifgebundene Arbeit der Angestellten sichergestellt sein. Plauen muss ein selbstproduzierendes Theater mit breitem pädagogischem Angebot fördern und erhalten.

 

Weiter müssen freie Kulturträger und die vielfältige Kulturlandschaft besser unterstützt werden.

 

Die Erinnerungskultur, auch an die friedliche Revolution in Plauen, muss auch mit einem lehrreichen Angebot, statt nur einer Ausstellung gestärkt und aufrechterhalten bleiben.

Wir als Stadt müssen dafür Sorge tragen, dass Kulturstätten, wie das Kino auch als Treffpunkt junger Menschen und Schmelztiegel der Generationen, erhalten bleiben.

 

Dazu gehört ebenfalls die Möglichkeit nach dem Kinobesuch am Samstagabend noch etwas zu essen oder zu trinken. Ich werde dazu offene Gespräche mit den Plauener Gastronomen und Gastronominnen führen, um Entwicklungspläne zu schmieden und neue Wege, auch als Stadt, zu beschreiten. Wir haben aktuell noch spannende Konzepte, die wir fördern und erhalten müssen. Ich werde gleichzeitig für neue Ansiedlungen oder neue Ideen, wie zum Beispiel Erlebnisgastronomen, bestehende Hürden abbauen und reduzieren. Hier wird die Stadtverwaltung insbesondere bei den Formalitäten unterstützen.

 

Zu einer ausgeglichenen Gastronomielandschaft gehören selbstverständlich Bars und Clubs, die als Zentrum des Austauschs dienen können. Die Entwicklung hin zu einer Studentenstadt erfordert eine lebendige Bar-, Kneipen- und Clubszene. Mit den Studierenden der BA, mit den volljährigen Schüler:innen unserer Berufsschulzentren und mit anderen interessierten jungen Menschen werde ich über ihre Wünsche sprechen und versuchen Konzepte für Studenten- und Auszubildendenkneipen zu finden. Es soll ein pulsierendes Nachtleben entstehen.

 

Ich werde in Plauen dafür sorgen, dass die angeschlagene Clubkultur wieder auf die Beine kommt. Ich konnte während meiner Arbeit in Plauen Erfahrungen im Austausch zwischen Clubbetreiber:innen, Sicherheitsbehörden und Anwohner:innen sammeln und habe dabei stets versucht zwischen den Interessen zu vermitteln. Basierend darauf führe ich das Nachtleben verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll in die Zukunft.

 

Wir können von Städten mit einem lebendigen Nachtleben wie Dresden, Leipzig oder Berlin lernen, von Ihren Vorzügen, aber auch von Ihren Fehlern. Einen Mangel, den ich in Plauen gesehen habe und in Gesprächen bestätigt bekam, ist das Fehlen eines so genannten “Späti”, ich werde als Oberbürgermeisterin die Möglichkeiten geben, einen solchen Anlaufpunkt für alle Plauenerinnen und Plauener gesetzeskonform und konfliktfrei zu etablieren.

 

Zur Clubkultur gehören für mich auch unsere soziokulturellen Zentren, wie zum Beispiel das Malzhaus, die ich gerade aufgrund ihrer Bedeutung für die kulturelle und demokratische Bildung aller Menschen, mehr unterstützen werde.

 

Plauen ist sportlich und setzt auf gesundheitliche Prävention.

 

In Plauen soll besonders ein gesunder und aktiver Lebensstil ermöglicht werden. Unsere Vereine sorgen für ein breites und erfolgreiches Sportangebot in unserer Stadt. Das werde ich auch in Zukunft fördern und unterstützen. Ziel muss es sein, dass wir zusammen finanzielle Mittel für Vereine über gemeinschaftliches Sponsoring akquirieren und Konzepte für Mitgliederwerbung erarbeitet werden. Vereine sollen für die Zukunft fit gemacht werden und über moderne Vereinsstätten verfügen.

 

Es gibt andere interessante Einrichtungen, wie zum Beispiel Escape Rooms oder Trampolinhallen, die körperliche oder geistige Aktivität spaßbringend anbieten können und schon lange nach Plauen gehören. Ich werde prüfen, wie wir diese Angebote in unsere Stadt holen und vielleicht mit gänzlich neuen Ideen die Lücke zu Städten wie Chemnitz wieder schließen können.

 

Ich werde mich außerdem für mehr sportliche Aktivitäten im Alltag stark machen. Dabei soll Breitensport auch sozial und finanziell benachteiligten Menschen durch kostenfreie Angebote und Initiativen an öffentlichen Orten zugängig gemacht werden. Plauen bietet neben Wanderwegen viele geeignete Laufstrecken. Was fehlt ist ein freier und öffentlicher Fitnesspark. Diesen werde ich an einer gut erreichbaren Stelle in Plauen errichten.

 

Eine belebte Stadt kann niemals ohne Ehrenamt.

 

Viele Einrichtungen in und um Plauen funktionieren nur, weil es Freiwillige gibt, die sich nach oder neben ihrer Arbeit für unsere Gesellschaft engagieren.

 

Ehrenamtlich Engagierte beleben unsere Stadt durch ihre Lebenserfahrung, ihre Einsatzbereitschaft, ihre persönlichen Kontakte und durch vielfältige Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen.

 

Ich werde eine Oberbürgermeisterin sein, die sich nicht auf der Arbeit Freiwilliger ausruht und diese als gegeben ansieht. Ich werde die Arbeit Freiwilliger ernst nehmen und würdigen, denn sie ist wichtig, sie ist unersetzbar und sie ist wertvoll.

 

Eines ist sie nicht: Selbstverständlich. Zur Anerkennung Freiwilliger gehören mehr als warme Worte. Worte sind wichtig, aber ich werde andere Anreize schaffen, ich werde zum Beispiel eine Art Plauener Ehrenamtsticket anstoßen, mit dem unteranderem die Mitglieder von gemeinnützigen Vereinen oder Hilfsorganisationen rabattiert oder kostenlos Straßenbahn fahren oder auf städtischen Parkplätzen parken oder andere städtische Angebote kostenreduziert nutzen können.

 

Ich werde ehrenamtlicher Arbeit mehr Aufmerksamkeit widmen und sie greifbarer für alle machen, nur dann haben Vereine und Hilfsorganisationen auch eine gute Zukunft. Ich habe auch gute Erfahrungen mit einer so genannten „Ehrenamtsspange“ gemacht, die Träger eines Ehrenamtes auszeichnet und jährlich für besonders herausragende Leistungen vergeben wird. Dazu muss es eine Messe des Ehrenamtes geben, um Nachwuchs aktiv zu werben.

 

Außergewöhnliches Engagement verdient außergewöhnliche Anerkennung. Auch in meiner Politik soll sich die Wichtigkeit ehrenamtlicher Arbeit widerspiegeln. Ich werde Vereine, Hilfsorganisationen und jeden anderem der Plauen in seiner Freizeit zu einem besseren Ort macht, die Möglichkeit geben sich auch in die Stadtpolitik einzubringen.

 

Unsere Stadt hat als größte Stadt des Vogtlandkreises mit Grundbesitz in verschiedenen Gemeinden dabei auch eine große

 

regionale Verantwortung,

 

der wir gerecht werden müssen. Unsere Stadt besitzt zum Beispiel eine Länderei in der Gemeinde Weischlitz, mit einem einzigartigen Kulturdenkmal das früher Namensgeber der Gemeinde Burgstein war. Es handelt sich um zwei ehemalige Wallfahrtskirchen und in der Geschichte der Stadt war der Burgstein immer ein beliebtes Ausflugsziel für uns Plauener:innen. Ohne ehrenamtliche Arbeiter ist dieser Ort nicht zu halten, obwohl er jährlich mehrere tausende Besucher zu verschiedenen Veranstaltungen zieht und täglich von Wandergruppen angelaufen wird.

 

Leider hat sich unsere bisherige Stadtverwaltung immer auf dieser Arbeit ausgeruht und das Potenzial, das dort ruht, vernachlässigt. Ich werde mit unseren Nachbarn aber auch mit Vereinen aktiv zusammenarbeiten und Lösungen und Wege finden, wie wir als Stadt in sinnvolle Kooperationen mit den Flächengemeinden gehen können, um gegenseitig zu profitieren.

 

Wer mich kennt und kennen lernt, weiß, dass ich eine Macherin bin. Ich werde nicht nur über ehrenamtliche Arbeit sprechen, sondern ehrenamtliche Arbeit leben. Ich bin seit 2019 in der Freiwilligen Feuerwehr und bin unglaublich stolz auf diese Berufung. Wir verkörpern den Grundsatz „Unsere Freizeit für Deine Sicherheit“.

 

 

Plauen - eine starke Partnerin der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr.

 

Ich spreche bewusst von einer Berufung, denn es erfordert Hingabe und Leidenschaft die Aufgaben, die einer Einsatzkraft auferlegt werden, gewissenhaft zu erfüllen. Die Stadt Plauen kann stolz sein, eine Berufsfeuerwehr zu haben, die es in jedem Fall zu halten gilt. Die Verbeamtung der Kolleg:innen war richtig und längst überfällig. Nun gilt es unseren Feuerwehrstandort konkurrenzfähig in die Zukunft zu führen, es bedarf einer vernünftigen Investition in Technik, Gebäude und ein richtungsweisendes Personalentwicklungskonzept.

 

Die Berufsfeuerwehr erfüllt auch im Landkreis wichtige Aufgaben, wie die Bereitstellung der Atemschutzstrecke für Übungszwecke und die entsprechende Betreuung der Übungen. Auch in großen Einsatzlagen steht sie den freiwilligen Kräften im Umland mit Rat, Tat und Technik zur Seite. Plauen muss hier ein Kompetenzzentrum und der beste Ansprechpartner im Vogtland sein.

 

Mir liegen die Freiwilligen Kräfte und die Berufsfeuerwehr gleichermaßen am Herzen, egal ob sie in einer 24 Stunden Schicht arbeiten oder nach ihrem regulären Job in die Uniform steigen. Ich werde mit beiden ins Gespräch kommen und ihre Bedürfnisse und Wünsche, aber auch Sorgen und Nöte anhören und diese Einflüsse in meine Politik einfließen lassen. Auch hier gilt für mich, dass außergewöhnliche Arbeit einen starken Rückhalt im Rathaus erfordert und die Feuerwehr in den letzten Jahren viel zu kurz kam.

 

Ich werde die Attraktivität der freiwilligen Feuerwehr steigern und plane beispielsweise eine Werbekampagne ähnlich, wie andere Feuerwehren und Städte es schon vorgemacht haben. Denn die (Freiwillige) Feuerwehr sorgt nicht nur für unsere Sicherheit, sie ist auch durch das Zusammenbringen verschiedenster Menschen für einen Sinn bestes Beispiel wie Unterschiedlichkeiten überwunden werden können.

 

Ich habe durch mein eigenes Engagement und meine Arbeit auch mit anderen Hilfsorganisationen Kontakt und wünsche mir eine stärkere Wertschätzung für zum Beispiel die Arbeit des Rettungsdienstes oder des Technischen Hilfswerkes.

 

Wir alle erinnern uns an die Bilder aus 2013, als die Weiße Elster über die Ufer trat und die Hofwiesenstraße und das Stadtbad in Blaulicht getaucht waren oder an die letzten Evakuierungen in der Innenstadt aufgrund von Bombenfunden.

 

Ich möchte, dass wir als Stadt vorbereitet sind, falls derartige Krisen wieder auftreten.

Gemeinsam mit dem Katastrophenschutz des Vogtlandkreis als übergeordnete Behörde erarbeiten wir Konzepte für Übungen und Ausbildungen im Stadtgebiet und geben den Kräften damit die Möglichkeit sich auf den Ernstfall besser vorzubereiten.

 

Ich werde in unserer Stadt auch bessere Anreize schaffen, damit sich Jugendliche und junge Erwachsene in sozialen Bereichen engagieren, zum Beispiel im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes.

Ich habe durch Praktika in meiner Jugend im Klinikum in Rodewisch die Erfahrung machen dürfen, dass man sich später gern auf diese Arbeit zurückbesinnt und einen anderen Blick für soziale Berufe entwickelt. Ich werde dazu auch finanzielle Anreize schaffen oder andere Vergünstigungen kreieren, damit sich junge Menschen auch aus anderen Kommunen in unserer Stadt niederlassen, unsere Stadt durch Arbeit im sozialen Bereich bereichern und hier vielleicht sogar sesshaft werden und eine Familie gründen.

 

Unsere Stadt gut und sicher durch die Pandemie bringen.

 

Die Corona-Pandemie ist eine Katastrophe mit erheblichen Folgen. Dies betrifft weltweit in besonderem Ausmaße die Gesundheit der Menschen, das alltägliche und öffentliche Leben und ganz erheblich auch die Wirtschaft. Deshalb gehört zu einem sicheren Plauen auch der städtische Umgang mit der aktuellen Pandemiesituation.

 

Öffentliches Leben während und trotz Corona ermöglichen.

 

Besonders der örtliche Einzelhandel, die Gastronomie und die Dienstleister leiden unter den Folgen der Krise. Ich werde frühzeitig Konzepte und Ideen für die kommende Zeit entwickeln, um beispielsweise unser öffentliches Leben und Veranstaltungen zu ermöglichen und unsere Stadt wieder zu beleben. Dabei werde ich aktiv auch Entscheidungsträger des Landkreises und des Freistaates einbinden. Plauen soll hier mit gutem Beispiel vorangehen, sodass wir Krisen sicher meistern. Dafür werde ich auch mit bereits erfolgreichen Kommunen in Kontakt treten. Ich schaue dabei zum Beispiel nach Rostock.

Die Stadt gilt als Vorbild im Umgang mit der Pandemiesituation. Denn wir können als Stadt aus der Krise lernen und an dieser Herausforderung nach vorn in die Zukunft wachsen.

 

Informationen und Pandemiepläne.

 

Ich werde dafür sorgen, dass stets aktuelle Pandemiepläne vorliegen, deren besonderer Bestandteil der Infektionsschutz ist. Wir müssen in Zukunft auf Abruf darauf vorbereitet sein, die alltägliche Versorgung der Menschen zu sichern, die erforderliche Schutzausrüstung bereit zu stellen und tagesaktuell zu informieren. Digitale Angebote haben durch die Krise an Bedeutung gewonnen. Dies werde ich weiter ausbauen und dadurch Bürgernähe auf Distanz ermöglichen.

 

Gute Krisenkommunikation.

 

Die Pandemie bringt in vieler Hinsicht Unsicherheiten mit sich. Eltern brauchen verlässliche Informationen zur Betreuung ihrer Kinder ebenso Pflegeeinrichtungen im Umgang mit Testmöglichkeiten und Unterstützungsmöglichkeiten der besonders gefährdeten Generationen. Ich werde Ihnen als direkte Ansprechpartnerin im Rathaus zur Verfügung stehen und Informationen von Land und Kreis verlässlich vermitteln können.

Auch Vereine, Kirchen und Kulturinstitutionen sind auf eine gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern angewiesen, um Hygienekonzepte zu entwickeln, so dass Gottesdienste, Trainings und Wettbewerbe stattfinden können. Hier gilt es alles daran zu setzen, gemeinsam gute Konzepte zu entwickeln und durchzusetzen.

 

Und zu guter Letzt brauchen wir Ausdauer und finanziellen Rückhalt.

 

Um all diese Veränderungen zu ermöglichen setzen wir auf einen ausgeglichenen städtischen Haushalt, stabile und überschaubare faire Abgaben durch unsere Plauenerinnen und Plauener sowie wohl überlegte und gut geplante Investitionen.

 

Die Finanzsituation war für Plauen bisher immer angespannt. Mit dem Verlust der Kreisfreiheit sind zwar bestimmte Aufgaben verloren gegangen, aber auch deutlich Einnahmen.

 

Einzelne Aufgaben sind bewusst in der Stadt geblieben, da diese hier gewachsen und fest verwurzelt sind und zu einem lebendigen Plauen gehören – z. B. Straßenbahn, Theater, Jugendförderung, etc.

 

Bisherige Adresse für Kritik war, wenn es um die Finanzsituation ging, immer der Landkreis. Dessen Kreisumlage nimmt natürlich Mittel der Stadt. Ich finde die Kritik mussan eine andere Stelle gehen, an Bund und Land. Speziell deren Leuchtturmpolitik führt dazu, dass die drei kreisfreien Städte deutliche Überschüsse erwirtschaften konnten, während sich die kommunale Familie (Gemeinden, Städte und Landkreis) im Vogtland gegenseitig attackiert. Jeder zieht von seiner Seite an der viel zu kurzen Decke.

 

Wenn man bedenkt, dass Chemnitz bis 2019 über 200 Mio. EUR liquide Mittel ansparen konnte, während Plauen seine Mittel langsam aufbraucht, ist hier ein Umdenken im Land offensichtlich notwendig. Wir sollten als Plauener den Landkreis deshalb nicht als Gegner, sondern als Freund betrachten. Ebenfalls werde ich mit den anderen ehemaligen kreisfreien Kommunen eine Allianz bilden, um genau diesen Missstand vereint beim Freistaat anzubringen. Für die Städte über 50.000 Einwohner:innen braucht es Finanzlösungen, die nicht zum Ausverkauf und Aussterben dieser Städte führen.

 

Ich werde Plauen weder kaputt sparen noch überschwänglich mit öffentlichen Geldern umgehen. Deshalb werde ich in den nächsten Jahren vor allem in kleinere Projekte und unser Zusammenleben nachhaltig investieren, um neue Einnahmequellen zu generieren. Nur wenn wir konsequent unseren Fokus auf unsere tollen Standortfaktoren legen und unsere städtische Infrastruktur erhalten, können wir Zuzug, Neuansiedlungen und neue Arbeitskraft generieren, was zu neuen Einnahmen führt.

 

Wir dürfen uns gerade nicht mit Großinvestitionen überheben, denn das kann unsere Stadt Plauen zurzeit nicht leisten. Auch wenn viele Fördermittelprogramme süße Verlockungen sind, darf man nicht unüberlegt auf jeden Zug aufspringen. Gerade bei den Folgekosten gilt es realistisch und sachlich drauf zu schauen. Ich werde die städtischen Finanzerinnen und Finanzer bei dieser schweren Aufgabe gut unterstützen und vertrauensvoll stärken.

 

Veränderung geht dabei oft nicht von heute auf morgen. „Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut“, heißt es immer so schön. Veränderungen brauchen Zeit und oftmals einen langen Atem. Ich stehe für Motivation, Kontinuität und für die Ausdauer, die es braucht um lange Prozesse durchzustehen und am Ball zu bleiben. Ich gebe nicht auf, ich glaube an die Sache, auch wenn es schwierig und manchmal ausweglos erscheint. Ich stehe dafür, dass Zuverlässigkeit, Fleiß, Disziplin und Durchhalten zu einem guten Ziel führen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Laufen Sie mit mir den Marathon, denn „Stadt“ endet nie.
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